Weiter Ringen um die Auflagen

Gemeinde will nach Alternativen suchen

Ob die Gemeinde Heidenrod in Zukunft Benutzungsgebühren für die Dorfgemeinschaftshäuser erheben muss - darüber wird weiter hart gerungen. Die endgültige Entscheidung sollte eigentlich in der Sitzung der Gemeindevertretung am heutigen Freitag Abend, 20 Uhr, in der Bornbachhalle Laufenselden fallen. Das hessische Innenministerium hat die Erhebung von Gebühren zu einer von vier Bedingungen gemacht, unter denen die hoch verschuldete Gemeinde einen Zuschuss aus dem Landesausgleichsstock erhält (wir berichteten mehrfach).

Benutzungsgebühren zunächst ausklammern

Doch möglicherweise gibt es nun noch eine andere Möglichkeit. Bürgermeister Harald Schmelzeisen hat in einem weiteren, vom FDP-Landtagsabgeordneten Stefan Müller vermittelten Gespräch im Innenministerium vorgeschlagen, die Frage von Benutzungsgebühren zunächst auszuklammern und dafür einen Teil des in Aussicht gestellten Zuschusses „einzufrieren“. Dann, so des Bürgermeisters Idee, könnte gemeinsam mit Ortsbeiräten und Vereinen ein Konzept für den weiteren Betrieb der Dorfgemeinschaftshäuser erarbeitet werden. Das müsse zum Ziel haben, die Gemeinde in diesem Bereich finanziell zu entlasten - ob durch Gebühren, ehrenamtliche Mithilfe, die Schließung einzelner Hallen in der kalten Jahreszeit oder anderem, das könnte dann intensiv gemeinsam mit Vereinen und Ortsbeiräten diskutiert werden. Dafür brauche man aber noch Zeit, unter Umständen bis nach der Kommunalwahl im März.

Staatssekretär Werner Koch sowie der Leiter der Abteilung Kommunales, Matthias Graf, hätten bei dem einstündigen Gespräch noch einmal die Position des Ministeriums deutlich gemacht. Auf die Erfüllung der Bedingung könne das Land nicht ersatzlos verzichten. Den Vorschlag aus Heidenrod will das Ministerium nun aber prüfen - bis zum heutigen Abend soll eine schriftliche Aussage dazu vorliegen.

Vereine machen ihre Position deutlich

Nach einer Alternative zu suchen, dazu sind auch die in der „Interessengemeinschaft gegen die Erhebung von Nutzungsentgelten für die Dorfgemeinschaftshäuser“ vertretenen Vereine bereit. „Wir bieten eine Zusammenarbeit an“, stellt Sprecher Siegfried Pohl klar. Auch die Vereine hatten ein Gespräch mit dem Staatsekretär geführt und dabei Gelegenheit gehabt, ihre Position deutlich zu machen. Auch die 2000 Unterschriften konnten bei der Gelegenheit noch einmal übergeben werden. Staatssekretär Koch habe den Standpunkt des Landes vertreten und auf den Grundsatz der Gleichbehandlung bei der Verteilung von Steuergeldern hingewiesen. Dennoch habe sich der Staatssekretär aber bereit erklärt, bei der Suche nach Lösungen zu helfen.

„Man hat ein offenes Ohr für unser Anliegen“, fasst Pohl seinen Eindruck zusammen. Er und die übrigen Vereine wünschen sich nun, dass die Fraktionen im Parlament in der heutigen Sitzung die geforderten Nutzungsentgelte einhellig ablehnen.

Quelle:

Weiter Ringen um die Auflagen (Wiesbadener Tagblatt, 19.11.2010)

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Springer News

 

Der SCC präsentiert Ramon Chormann - De Pälzer

Nach seinen beiden Erfolgsprogrammen HAUSMACHER, in dem es buchstäblich um die Worscht ging, und SCHNUUDEMACHER, in dem "de Pälzer" die Gesichter und Grimassen seiner Mitmenschen analysierte, schaut er nun in seinem dritten Bühnenprogramm "Des isses jo!" den Leuten wieder "aufs Maul". Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass man "Des isses jo!" in einem Gespräch fast immer antworten kann? Es gibt aber eine Menge weiterer Floskeln, über sich Ramon Chormann "uffreescht" und in Rage babbelt und diese allgemein gebrauchten Oberflächlichkeiten persifliert und als roten Faden durch das ganze Programm zieht. Natürlich gibt es auch wieder viele Alltagsgeschehnisse, die er im (oft spontanen) Dialog mit dem Publikum verarbeiten muss: Ob Sonderangebote in Angebotsblättchen, Probleme bei der Pfandflaschenrückgabe, Diäten, den Benzinpreis, und selbstverständlich eines seiner Lieblingsthemen Ordnung bzw. Unordnung. Es Zuchtheislers Annemarie un es Dummbeitels Heinz dürfen dabei nicht fehlen und musikalisch wird es auch mit neuen Liedern wie "Babbel net un mach doch einfach", "Unromantisch" über das Pech mit unromantischen Frauen oder die Helden-Träumerei, in der er so gern James Bond wäre, doch jeder sagt nur: "Geh heim Agent".

Quelle: Zeitungszitate

Am 28. September 2012

kommt der Mundart-Comedian

zum SCC-Springen nach Heidenrod-Springen.

 

Der Kartenvorverkauf zum Comedy-.Abend ist am Sonntag, 06. Mai 2012 um 11 Uhr in der Dornbachhalle.

Auflagen trifft Vereine hart

Die Auflagen, die an die Zuwendungen aus dem Landesausgleichsstock geknüpft sind, treffen die Vereine hart. Sollten die zukünftigen Gebühren von 10 - 20 Euro pro Stunde für die Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser bestehen bleiben, würde dies das Aus für viele Aktivitäten und womöglich auch für die Vereine selbst bedeuten.Wir halten euch hier in unregelmäßigen Abständen über die Problematik auf dem Laufenden.Petition zur Vorlage beim Hess. Ministerium des Innern und für Sport, Herrn Minister Boris Rhein Petition NutzungsentgelteAnschreiben zur aktuell auch in eurem Ortsteil laufenden Unterschriftenaktion: Anschreiben Unterschriftensammlung Zu den einzelnen Artikeln geht es hier lang

Dorffest 2009 - Rückblick

200 ehemalige Mitbürger kehren beim Dorffest zurück / Anreise aus Kanada und Norderney

Horst Weber grüßt mit "Moin", wo sonst ein "Guude" üblich ist. Seit 41 Jahren lebt er mittlerweile auf Norderney, das macht die Sprachwahl verständlich. Gut sechs Jahre seines Lebens hat er allerdings in Springen verbracht und dahin ist der 69-Jährige nun zurückgekehrt anlässlich des großen Dorffestes.

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Eine Gruppe engagierter Mitbürger gründet den Heimatverein Springen e.V. i.G.

Dieser macht es sich zur Aufgabe, Altes zu bewahren und weiter zu geben an die folgenden Generationen. Vergessenes soll wieder erwachen und es soll ein Zeitdokument über unser Dorf und unseren Landstrich erstellt werden.

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