Die Initiative dazu ergriffen hat der Vorstand des Gesangvereins „Cäcilia“ Springen in Zusammenarbeit mit allen Ortsvereinen. Sie wollen zusammen mit möglichst vielen Nutzern der Dorfgemeinschaftshäuser deutlich machen, welch einschneidende Folgen eine solche Gebühr - deren Einführung der hessische Innenminister an Gelder aus dem Landesausgleichsstock geknüpft hat - für die allermeisten Heidenroder Vereine und Gruppen haben würde. In der Einladung zu der Versammlung heißt es zur Hallengebühr: „Für viele Vereine ist das das Aus. Die Förderung von Musik, Kultur, Sport und Unterhaltung in unseren kleinen Dörfern sind durch diese Maßnahme künftig infrage gestellt. Wir sollten uns nicht mit dieser Entscheidung der Landesregierung abfinden!“
Eingeladen haben die Springener Initiatoren zu der Veranstaltung alle Heidenroder Vereine und Gruppierungen, von denen sie Adressen ausfindig machen konnten. Ausdrücklich sind dazu aber auch alle anderen Nutzer der gemeindeeigenen Hallen und Häuser sowie Vorstandsmitglieder, Interessierte, Freunde und Gönner der Heidenroder Vereine zu der Versammlung eingeladen.
„Wir wollen und können uns das nicht so einfach gefallen lassen“, erklärt Elvira Lüdtke, Schriftführerin des Gesangvereins. Allein für die drei Tanzgruppen des SCC würden für Übungsstunden pro Woche 120 Euro anfallen. „Da können wir dicht machen“.
Quelle
Gegen Gebühr für die Hallennutzung (Wiesbadener Tagblatt, 10.09.2010)| < Zurück zu: Auflagen analysieren | Weiter zu: Keine Freude über Geld vom Land > |
|---|