Unterschriften-Sammlung läuft in Heidenrod / Treffen am 4. Oktober
Vertreter der Heidenroder Vereine sammeln jetzt in allen Ortsteilen Unterschriften für eine Petition gegen mögliche neue Benutzungsgebühren in den Dorfgemeinschaftshäusern. Das beschlossen die Teilnehmer eines erneuten Treffens in Springen, wo es zuvor bereits eine große Versammlung wegen des Themas gegeben hatte (der Aar-Bote berichtete).
Wie Siegfried Pohl, der Vorsitzende des Gesangvereins „Cäcilia“ Springen, aus der jüngsten Sitzung berichtet, kamen nun stellvertretend rund 20 Verantwortliche aus den Vereinen zusammen. Es seien nicht alle, aber die meisten Heidenroder Ortsteile repräsentiert gewesen. Es bildete sich ein Sprecher-Ausschuss, dem Pohl sowie Harald Wanka, der Vorsitzende der SG Laufenselden, angehören. Elvira Lüdcke (Gesangverein Springen) fungiert dazu als Schriftführerin.
Das Sammeln der Unterstützer-Unterschriften bei den Bürgern soll laut Pohl bis Anfang Oktober dauern. Für Montag, 4. Oktober, 19.30 Uhr, ist eine weitere Versammlung in Martenroth anberaumt. Schließlich ist noch zu entscheiden, in welcher Form die Petition ins Innenministerium nach Wiesbaden gelangen soll, das mit Auflagen für die Gemeinde die aktuelle Diskussion ausgelöst hat.
Siegfried Pohl ist es wichtig, dass der Protest als „Gemeinschaftsarbeit aller Ortsteile in Heidenrod“ wahrgenommen wird. Es solle sich ein „Wir-Gefühl“ entwickeln. Weiterhin teilt er mit, dass die Vereine die gemeindlichen Gremien über ihre Aktivitäten kontinuierlich informieren wollen.
Quelle
Vereine bereiten Petition vor (Wiesbadener Tagblatt, 23.09.2010)| < Zurück zu: Auflagen anderen Gemeinden angekündigt | Weiter zu: Heidenroder Vereine wollen sich wehren > |
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