Protest gegen Auflagen für die Mittel aus dem Landesausgleichsstock

Schuldenspirale dreht sich

Heidenroder Defizit schlägt sich in steigenden Kassenkrediten nieder

Was in anderen Kommunen in der Debatte über den Haushalt gerne zum politischen Zankapfel stilisiert wird, nehmen die Mandatsträger in Heidenrod seit Jahren mehr oder weniger resigniert hin: die stete Erhöhung der Kassenkredite. Auf 23 Millionen Euro sollen sie im Jahr 2011 begrenzt werden, so steht es im Haushaltsplan, den Bürgermeister Harald Schmelzeisen (SPD) am Freitag Abend auf den Beratungsweg schickte.

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Vorerst keine Hallengebühr

Bis Juli soll Konzept zur finanziellen Entlastung vorliegen

Die Gemeinde Heidenrod akzeptiert die Bedingungen des Landes für den Zuschuss aus dem Landesausgleichsstock und erhöht ab Januar die Gebühren für Abwasser, den Hebesatz für die Grundsteuer B und den Anlieger-Anteil in der Straßenbeitragssatzung. Nutzungsgebühren für die Dorfgemeinschaftshäuser wird es aber - zumindest vorerst - nicht geben. Wie die Gemeinde bei Betrieb und Unterhaltung der 18 Hallen in Zukunft finanziell entlastet werden kann, dafür soll gemeinsam mit Vereinen und Ortsbeiräten ein Konzept entwickelt werden. Die Frist, die das Innenministerium der Gemeinde dafür gesetzt hat, läuft bis Juli 2011.

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Weiter Ringen um die Auflagen

Gemeinde will nach Alternativen suchen

Ob die Gemeinde Heidenrod in Zukunft Benutzungsgebühren für die Dorfgemeinschaftshäuser erheben muss - darüber wird weiter hart gerungen. Die endgültige Entscheidung sollte eigentlich in der Sitzung der Gemeindevertretung am heutigen Freitag Abend, 20 Uhr, in der Bornbachhalle Laufenselden fallen. Das hessische Innenministerium hat die Erhebung von Gebühren zu einer von vier Bedingungen gemacht, unter denen die hoch verschuldete Gemeinde einen Zuschuss aus dem Landesausgleichsstock erhält (wir berichteten mehrfach).

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Bockige Verweigerung

Entsetzen über die ablehnende Haltung der SPD / Kein einklagbarer Anspruch

„Entsetzt“ sind die Heidenroder Grünen über die Haltung der SPD in Sachen Innenministererlass. Damit gefährde sie nicht nur die in Aussicht gestellte Hilfe für Heidenrod, sondern setze sich - im Widerspruch zu ihrem früheren „durchaus verantwortungsvollen“ Verhalten - ins Unrecht, heißt es in einer Pressemitteilung der Grünen. Wie berichtet, lehnt es die SPD ab, die Bedingungen des Ministeriums für einen Zuschuss aus dem Landesausgleichsstock zu erfüllen.

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Heidenrod will Einwohner nicht stärker zur Kasse bitten

Vertreter aus Innenministerium ermahnt Gemeinde

Die SPD bleibt bei ihrer strikten Ablehnung aller Bedingungen, die das Land an die Zuweisung aus dem Landesausgleichsstock knüpft. Daran änderte auch die eindringliche Mahnung eines hohen Beamten aus dem Innenministerium nichts, der am Mittwochabend an der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses teilnahm. Ministerialdirigent Matthias Graf, Leiter der Kommunalabteilung, hatte sich gut vorbereitet, um den Heidenrodern zu erklären, dass andere Kommunen in Hessen mit einer vergleichbaren Struktur erheblich besser mit ihren Finanzen zurande kommen.

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Keiner will für Nutzung zahlen

Bürger lehnen Gebühren für Gemeinschaftshäuser ab

Benutzungsgebühren für die Dorfgemeinschaftshäuser zu zahlen - dazu sind die Heidenroder nicht bereit. Für Wasser aus eigenen Brunnen aber würden viele höhere Gebühren in Kauf nehmen. Dieses Meinungsbild zeichnete sich jedenfalls bei der Bürgerversammlung am Freitag Abend in der Hupperter Limeshalle ab, zu der rund 100 Bürger gekommen waren.

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Vereine legen Petition vor

Über 2000 Unterschriften gegen Gebühren für Hallennutzung

Die Heidenroder Vereine haben in den vergangenen Tagen weiterhin intensiv Unterschriften gegen drohende Hallengebühren gesammelt und dazu gemeinsam eine Petition verfasst. Gut 2080 Bürger haben sich bisher in die Listen eingetragen, teilt Siegfried Pohl (Gesangverein Springen) mit.

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Ortsbeiräte unterstützen Vereine

Aufstellung von ehrenamtlichen Aktivitäten wird in der nächsten Sitzung vorgestellt

Auch die Heidenroder Ortsbeiräte wollen die drohenden Hallenbenutzungsgebühren für Vereine verhindern helfen. Zu diesem Schluss kamen die Vertreter von insgesamt elf Ortsteilen bei einem weiteren Treffen.

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Debatte über Auflagen geht weiter

Ausschuss vertagt Beratungen über Nutzungsgebühren

Auf den in Aussicht gestellten Zuschuss des Landes in Höhe von 577000 Euro kann die Gemeinde nicht verzichten - diese Meinung scheint sich bei einer Mehrheit der Gemeindevertreter durchzusetzen.
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Auflagen anderen Gemeinden angekündigt

Auch in anderen Kommunen werden wohl Hallennutzungsgebühren auf die Bürger zukommen oder sind zumindest im Gespräch

Schlangenbad


Angst vor Austrittswelle (Wiesbadener Tagblatt, 02.10.2010)

„Immer weniger Spielraum“ (Wiesbadener Tagblatt, 01.10.2010)

Vereine bereiten Petition vor

Unterschriften-Sammlung läuft in Heidenrod / Treffen am 4. Oktober

Vertreter der Heidenroder Vereine sammeln jetzt in allen Ortsteilen Unterschriften für eine Petition gegen mögliche neue Benutzungsgebühren in den Dorfgemeinschaftshäusern. Das beschlossen die Teilnehmer eines erneuten Treffens in Springen, wo es zuvor bereits eine große Versammlung wegen des Themas gegeben hatte (der Aar-Bote berichtete).

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Heidenroder Vereine wollen sich wehren

TREFFEN Gemeinsames Vorgehen gegen Sparpläne

Die Vertreter Heidenroder Vereine wollen sich dagegen wehren, dass für die Nutzung der gemeindlichen Einrichtungen in Zukunft Gebühren erhoben werden könnten. Bei einer Versammlung in Springen gründeten die Vereinsvertreter jetzt ein gemeindeweites Gremium, in dem das weitere Vorgehen besprochen werden soll. Weitere Interessenten können sich noch melden.

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Auflagen analysieren

FÖRDERMITTEL CDU und BIH fordern Einsparvorschläge und Bürgerbeteiligung

In die lautstarke Empörung über die Auflagen, die an die Zuwendungen aus dem Landesausgleichsstock geknüpft sind, stimmt die Heidenroder CDU nicht ein. Ihr Partei- und Fraktionsvorsitzender Matthias Bremser fordert stattdessen, die Auflagen zunächst sehr sorgfältig auf ihre tatsächlichen Auswirkungen hin zu analysieren. Harsche Kritik übt Bremser an Bürgermeister Harald Schmelzeisen (SPD).

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Gegen Gebühr für die Hallennutzung

Die drohende Einführung von Gebühren für die Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser in den Heidenroder Ortsteilen steht im Mittelpunkt einer Diskussionsversammlung, die am Montag, 13. September, um 19.30 Uhr in Springen im Dorfgemeinschaftshaus „Dornbachhalle“ stattfindet.
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Keine Freude über Geld vom Land

Unmut und Ratlosigkeit in der Gemeindevertretung / Beratung über weiteres Vorgehen

Die Bedingungen, die der hessische Innenminister Bouffier (CDU) an die Auszahlung von 557 000 Euro aus dem Landesausgleichsstock geknüpft hat, lösten in der Gemeindevertretersitzung im Dorfgemeinschaftshaus in Langschied eine längere Debatte aus. Bürgermeister Harald Schmelzeisen (SPD) und alle Fraktionen gaben erste Stellungnahmen dazu ab.

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Millionen nicht verschenken

Heidenroder Grün warnen davor, die Bedingungen des Landes abzulehnen

(haw). „Nicht noch einmal Millionen verschenken“ - mit dieser Warnung reagieren die Heidenroder Grünen auf die Kritik des FDP-Fraktionsvorsitzenden Arno Brandscheid am Bescheid des Hessischen Innenministers über eine Zuweisung aus dem Landesausgleichsstock.

Brandscheid hatte vor steigenden Belastungen der Bürger gewarnt, sollte die Gemeinde die vom Innenminister aufgestellten Bedingungen erfüllen. Weil der Fehlbetrag in den Haushalten das Ergebnis eines Missverhältnisses zwischen den gesetzlich vorgeschriebenen Aufgaben der Gemeinde und den zur Verfügung gestellten Finanzmittel sei, müsse das Land den kompletten Fehlbetrag in Höhe von 4,5 Millionen Euro übernehmen, so Brandscheids Forderung.

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Springer News

 

Der SCC präsentiert Ramon Chormann - De Pälzer

Nach seinen beiden Erfolgsprogrammen HAUSMACHER, in dem es buchstäblich um die Worscht ging, und SCHNUUDEMACHER, in dem "de Pälzer" die Gesichter und Grimassen seiner Mitmenschen analysierte, schaut er nun in seinem dritten Bühnenprogramm "Des isses jo!" den Leuten wieder "aufs Maul". Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass man "Des isses jo!" in einem Gespräch fast immer antworten kann? Es gibt aber eine Menge weiterer Floskeln, über sich Ramon Chormann "uffreescht" und in Rage babbelt und diese allgemein gebrauchten Oberflächlichkeiten persifliert und als roten Faden durch das ganze Programm zieht. Natürlich gibt es auch wieder viele Alltagsgeschehnisse, die er im (oft spontanen) Dialog mit dem Publikum verarbeiten muss: Ob Sonderangebote in Angebotsblättchen, Probleme bei der Pfandflaschenrückgabe, Diäten, den Benzinpreis, und selbstverständlich eines seiner Lieblingsthemen Ordnung bzw. Unordnung. Es Zuchtheislers Annemarie un es Dummbeitels Heinz dürfen dabei nicht fehlen und musikalisch wird es auch mit neuen Liedern wie "Babbel net un mach doch einfach", "Unromantisch" über das Pech mit unromantischen Frauen oder die Helden-Träumerei, in der er so gern James Bond wäre, doch jeder sagt nur: "Geh heim Agent".

Quelle: Zeitungszitate

Am 28. September 2012

kommt der Mundart-Comedian

zum SCC-Springen nach Heidenrod-Springen.

 

Kartenvorverkauf wird noch bekannt gegeben !

Auflagen trifft Vereine hart

Die Auflagen, die an die Zuwendungen aus dem Landesausgleichsstock geknüpft sind, treffen die Vereine hart. Sollten die zukünftigen Gebühren von 10 - 20 Euro pro Stunde für die Nutzung der Dorfgemeinschaftshäuser bestehen bleiben, würde dies das Aus für viele Aktivitäten und womöglich auch für die Vereine selbst bedeuten.Wir halten euch hier in unregelmäßigen Abständen über die Problematik auf dem Laufenden.Petition zur Vorlage beim Hess. Ministerium des Innern und für Sport, Herrn Minister Boris Rhein Petition NutzungsentgelteAnschreiben zur aktuell auch in eurem Ortsteil laufenden Unterschriftenaktion: Anschreiben Unterschriftensammlung Zu den einzelnen Artikeln geht es hier lang

Dorffest 2009 - Rückblick

200 ehemalige Mitbürger kehren beim Dorffest zurück / Anreise aus Kanada und Norderney

Horst Weber grüßt mit "Moin", wo sonst ein "Guude" üblich ist. Seit 41 Jahren lebt er mittlerweile auf Norderney, das macht die Sprachwahl verständlich. Gut sechs Jahre seines Lebens hat er allerdings in Springen verbracht und dahin ist der 69-Jährige nun zurückgekehrt anlässlich des großen Dorffestes.

Heimatfreunde Springen

Eine Gruppe engagierter Mitbürger gründet den Heimatverein Springen e.V. i.G.

Dieser macht es sich zur Aufgabe, Altes zu bewahren und weiter zu geben an die folgenden Generationen. Vergessenes soll wieder erwachen und es soll ein Zeitdokument über unser Dorf und unseren Landstrich erstellt werden.

Nächste Blutspendetermine in Heidenrod

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